Rendite-Rechner

Prüfen Sie, ob ein Renditeobjekt tragbar ist und welche Eigenkapitalrendite realistisch wirkt. So trennen Sie aussichtsreiche Angebote von solchen, die sich nur auf dem Papier rechnen. Die Zahlen helfen bei der ersten Selektion — vor dem Kaufgespräch und bevor Emotionen die Prioritäten verschieben.

Objektdaten

Für Kaufnebenkosten und kantonale Leerstandsquote (BWO).

Persönliche Annahmen

Standard aus Profil: Vermögen − Wohlfühlreserve.

SNB-Mittelwert der publizierten Zinssätze, Stand Juli 2026. Auswahl übernimmt den Satz; «Manuelle Eingabe» oder Tippen im Zinsfeld für einen eigenen Wert.

Bankübliche Annahme für die Tragbarkeitsprüfung. Meist 5%.

Verwaltung, Unterhalt und Rückstellungen. Üblich sind ca. 10–20% des Mietertrags brutto.

Eigenmittel

Eigenmittel
Hypothek
Belehnung

Tragbarkeit

Kalkulatorischer Jahresüberschuss:

Nettomietertrag − kalk. Zins − Bewirtschaftung − Amortisation

Kalkulatorischer Zins
+ Amortisation
+ Bewirtschaftung & Unterhalt
Total Jahreslasten
Nachhaltiger Mietertrag netto
Überschuss

Eigenkapitalrendite

Jahresüberschuss:

Gesamtinvestition
Eigenmittel
Fremdkapital
Zinskosten pro Jahr
+ Bewirtschaftung & Unterhalt
Jahreslasten
Nettomietertrag pro Jahr
Bruttorendite (auf Kaufpreis)
Annahmen und Einschränkungen

Der Rechner schätzt Tragbarkeit und Eigenkapitalrendite eines Renditeobjekts. So trennen Sie Angebote, die sich tragen könnten, von solchen, die nur auf dem Papier gut aussehen.

Was wir annehmen

  • Die Tragbarkeit rechnet mit einem kalkulatorischen Zins (standardmässig 5 %), plus Amortisation des Teils über 65 % Belehnung innert 15 Jahren, plus Bewirtschaftung.
  • Als tragbar gilt, wenn diese Jahreslasten höchstens rund 80 % des nachhaltigen Mietertrags (nach Leerstand) ausmachen. Banken können strenger oder lockerer sein.
  • Ist das Objekt nicht tragbar, zeigt die Tragbarkeits-Box die Mindest-Eigenmittel, mit denen die Quote gerade 100 % erreicht — und kann sie in die Eingabe übernehmen.
  • Die Eigenkapitalrendite verwendet den effektiven Fremdkapitalzins (nicht den Stresszins) und den Cashflow nach Bewirtschaftung — ohne Amortisation in der Renditekennzahl. Der effektive Zins kommt standardmässig aus dem SNB-Mittelwert der gewählten Hypothek-Laufzeit (oder manuell).
  • Leerstand kommt, wenn Sie nichts anderes eingeben, von der BWO-Leerwohnungsziffer des gewählten Kantons (Stand Juni 2025). Kaufnebenkosten kommen aus kantonalen Pauschalen (Handänderung, Notar u. ä.).
  • Eigenmittel: banküblich mindestens 25 % des Kaufpreises; für Renditeobjekte verlangen viele Institute eher 30–40 %. Bewirtschaftung standardmässig 15 % des Bruttomietertrags.

Was die Seite nicht leistet

  • Steuern, Wertveränderung, Instandsetzung ausserhalb der Pauschale, Mietausfälle über die Leerstandsquote hinaus und bestehende Kredite fehlen.
  • Kein Ersatz für Bankprüfung, Bewertung oder Steuerberatung.