Pensionsplanung

Vermögen, Anlagen und Vorsorgelücke bis ins hohe Alter durchspielen. So sehen Sie früh, ob Ihr Sparplan reicht — und wo Sie nachjustieren sollten. Statt auf ein einziges Szenario zu setzen, testen Sie Varianten und erkennen, wie robust Ihre Planung wirklich ist.

Erfassen Sie Ihre Situation analog einer Bedarfsaufnahme. Die Planung zeigt Vermögensentwicklung, Anlagestruktur (Aktien, Obligationen, Cash, Säule 3a, Immobilien), die Vorsorgelücke und wie viel Sie zusätzlich sparen müssten, um Ihre Ziele zu erreichen.

Verwandt: Einkommen im Alter / Vorsorgelücke · 3a Kapital · 3a Steuerersparnis

1. Grundlagen

Kanton:
Gemeinde:
Steuerfuss Kanton (%):
Steuerfuss Gemeinde (%):
Berechnungsmethode:

2. Einkommen & Vorsorge

Für AHV-Schätzung (falls automatisch) und laufende PK-Beiträge.

Default wie Vorsorge-Schätzung (AHV-Skala 44); manuell überschreibbar.

Ja: zusätzlich Lohn über 3× bis 30× AHV-Maximum (eigener Zins/Umwandlung). Nein: nur Obligatorium.

Default wie Vorsorge-Schätzung (BVG-Obligatorium × Umwandlung 6,8 %). «Indexiert»: mit Teuerung hochrechnen; sonst konstant; manuell überschreibbar.

3. Lebenshaltungskosten

Anteil von Einkommen − Ausgaben (nach Steuern, Sozialabgaben, 3a, Hypozins/Amort.), der in Aktien fliesst; der Rest bleibt Cash.

4. Vermögen & Anlagen

5. Immobilien

Restschuld heute; Verlauf = Abbau um die jährliche Amortisation.

Zins auf Restschuld fliesst jedes Jahr als Ausgabe in die Planung.

Reduziert die Hypothekenschuld und den Cashbestand (bzw. Wertschriften bei Engpass).

Optional; wird als Einnahme (mit Teuerung) eingerechnet.

Wird aus dem IMPI-5-Jahres-Schnitt der Gemeinde gesetzt.

6. Geplante Kapitalereignisse

1. Kapitalzugang

Erbschaft, Schenkung, Verkauf hier nicht aufgeführten Eigentums u. Ä. Betrag nur positiv; Anlage gemäss Aktienanteil, Rest → Cash.

2. Kapitalabgang

Schenkung, sonstiger Kapitalbedarf. Betrag positiv erfassen; Zahlung zuerst aus Cash, dann Obligationen, dann Aktien.

3. Hypothekentilgung

Zusätzliche Tilgung aus Vermögen (Cash → Obligationen → Aktien). «Vollständig» tilgt die gesamte Restschuld im gewählten Jahr.

4. WEF aus der Vorsorge

Vorbezug für Wohneigentum (heute bis 3 Jahre vor Pension). Quelle 3a oder PK (anteiliger Abbau Obl./Überobl.). Nach Kapitalleistungssteuer fliesst der Nettobetrag in die Hypothekentilgung.

5. Einzahlung PK

PK-Einkauf (heute bis Pensionierungsalter). Betrag aus liquiden Mitteln (Cash → Obligationen → Aktien) → überobligatorische PK; steuerbares Einkommen im Jahr um denselben Betrag reduziert.

7. Vermögensverwaltung

Jährlich werden Cash, Aktien und Obligationen auf die Zielquote gebracht (Säule 3a und Immobilien bleiben unberührt).

8. PK-Kapitalbezug bei Renteneintritt

0 % = volle Rente, 100 % = voller Kapitalbezug (beide Töpfe anteilig). Nettobezug (nach Kapitalleistungssteuer) fliesst gemäss Aktienanteil in Aktien, Rest in Cash.

Annahmen und Einschränkungen

Die Pensionsplanung projiziert Einnahmen, Ausgaben und Vermögen (Cash, Wertschriften, Säule 3a, Immobilien) bis zum gewählten Endalter. Unverbindliche Musterrechnung — keine individuelle Beratung.

Was wir annehmen

  • Renditen Aktien/Obligationen angelehnt an Pictet-Serien, abzüglich typischer Gebühren in der Simulation: 1 % p.a. Aktien, 0,5 % p.a. Obligationen (Säule 3a anteilig gemäss Aktienanteil).
  • AHV und BVG getrennt: Obligatorium bis 3× AHV-Maximum (Altersgutschriften 7/10/15/18 %, Default-Zins künftig 1,25 %, Umwandlung 6,8 %). Optional Überobligatorium auf Einkommen darüber bis 30× (Default-Zins künftig 0,5 %, Umwandlung 5 %). Koordinationsabzug = ⅞ des AHV-Maximums; für vergangene Jahre gelten historische AHV-Max (Skala 44) und der historische BVG-Mindestzins (für Obl. und Überobl. gleich).
  • Steuern näherungsweise für Alleinstehende ohne Konfession (lokal oder ESTV-API). Keine detaillierte Vermögenssteuer-Simulation.
  • Säule 3a wird bei Pensionierung ausgezahlt und der Kapitalleistungssteuer unterstellt. Inflation und Einkommenswachstum nach Ihren Angaben.
  • Immobilien-Wertsteigerung: Default aus IMPI 5-Jahres-CAGR der gewählten Gemeinde (sonst manuell).
  • Hypothek: Restschuld sinkt um die angegebene Amortisation p.a.; Hypothekarzins auf die jeweilige Restschuld zählt als Ausgabe. Optionaler Mietertrag zählt als Einnahme (mit Teuerung).
  • In der Jahresübersicht: Arbeitnehmeranteile AHV/IV/EO/ALV und PK-Beiträge (je hälftig), getrennt von der Einkommenssteuer.
  • PK-Kapital wird separat ausgewiesen, zählt aber nicht zum Nettovermögen. Kapitalbezug bei Pension: Netto nach Kapitalleistungssteuer fliesst gemäss Aktienanteil der Wiederanlage in Aktien bzw. Cash.

Was die Seite nicht leistet

  • Keine Partner-/Kindermodellierung, keine IV-/Hinterlassenen-Szenarien, keine detaillierte Steueroptimierung oder Güterrecht.
  • IMPI ist eine amtliche Indexreihe, keine individuelle Objektprognose. Überobligatorische PK-Pläne weichen stark von den Defaults ab.
  • Kein Ersatz für eine persönliche Pensionsplanung mit Beratungsmandat.